Referenzen
Architektur-Referenz
Villa Elsa - Wellnesshotel - Bad Kissingen : 2016 - 2018
Nutzungsänderung , Sanierung u. neue Schwimmhalle

Projektbeschreibung
Die historische Villa Elsa wurde zu einem modernen Wellnesshotel umgebaut, das den Charme der Gründerzeit mit zeitgemäßer Architektur und nachhaltiger Technik verbindet. Das denkmalgeschützte Gebäude erhielt eine energetische Sanierung nach KfW55‑Standard, eine barrierefreie Erschließung und eine neue Raumorganisation mit rund 45 Zimmern.
Architektonisches Konzept
Das a Konzept basiert auf der Verbindung denkmalgeschützter Gründerzeitarchitektur mit moderner Wellness‑ und Hoteltypologie. Die historische Putzfassade mit Gesimsen und Rundbogenfenstern bleibt als identitätsstiftendes Element erhalten.
Der Wellness‑ und Spa‑Bereich mit Sauna, Ruhe‑Lounge und Salz raum bildet das atmosphärische Zentrum. Sorgfältig integrierte zeitgenössische Eingriffe schaffen einen klaren architektonischen Dialog zwischen historischer Substanz und modernen Anforderungen an die Gastlichkeit. Hochwertige Materialien, großzügige Tageslichtführung und offene Raumverbindungen tragen zu einem ruhigen und exklusiven Gästeerlebnis bei.
Die neue Schwimmhalle ergänzt das Ensemble als transparenter, zeitgenössischer Glasbau mit Natursteinboden und nachhaltiger Energieversorgung.

Konstruktion & Bauweise
- Die historische Fassadenstruktur wurden statisch ertüchtigt.
- Die energetische Ertüchtigung erfolgte über innenseitige Dämmmaßnahmen, neue Fenster mit denkmalgerechten Profilen sowie eine effiziente Lüftungs‑ und Heiztechnik
- Neue Fenster mit historisch passenden Profilen
- Effiziente Lüftungs- und Heizungssysteme
Kennzahlen
- Grundstücksfläche 1.656,0 m2
- Grundfläche 775,0 m2
- Architekturleistungsphasen: LPH 1–4
- GRZ = 0,501 , GFZ = 1,68
- Gesamtinvestition ca. 5.85 Mio. €
Projektablauf und Transformationsprozess
Das Projekt umfasste die behutsame Transformation eines historischen Bestandsgebäudes in ein modernes Wellnesshotel. Neben der klassischen Planung stand insbesondere die Entwicklung eines tragfähigen Konzepts für die Verbindung von Denkmalschutz, energetischer Sanierung und neuer Nutzung im Mittelpunkt. Die Integration neuer Spa- und Schwimmhallenbereiche erforderte dabei eine besonders sorgfältige planerische Verzahnung von Bestand und Ergänzungsbau.
Zusammenarbeit und Schnittstellenmanagement
Die Projektarbeit war stark geprägt durch die Koordination komplexer Schnittstellen zwischen Architektur, Fachplanung, Denkmalschutz und Ausführung. Insbesondere in der Oberbauleitung lag ein Fokus auf Detailabstimmung, Qualitätssicherung und der Begleitung anspruchsvoller Bestandseingriffe.
Besondere Projektschwerpunkte
Prägend für das Projekt war die Kombination aus Bauen im Bestand, anspruchsvoller Gebäudesanierung und der Entwicklung eines hochwertigen Hospitality-Konzepts.
Ausgeführte Leistungen
- Planung der Umnutzung und Sanierung eines denkmalgeschützten Bestandsgebäudes
- Bearbeitung LPH 1–4 inkl. Oberbauleitung
- Integration energetischer Sanierungskonzepte (KfW 55)
- Planung und Koordination neuer Spa- und Schwimmhallenbereiche
- Entwicklung von Detail- und Ausführungsplanungen für Bestand und Neubau
- Abstimmung zwischen Denkmalschutz, Technik und Architektur
- Koordination Fachplaner und Ausführende in anspruchsvoller Bestandssituation
- Qualitäts- und Ausführungssicherung während der Bauphase
Ergebnis / Outcome
Durch die Verbindung von Bestandssanierung, neuer Nutzung und zeitgemäßen Wellnessfunktionen entstand ein hochwertiges Hospitality-Projekt mit besonderer Atmosphäre. Historische Bausubstanz und moderne Architektur wurden in ein nachhaltiges Gesamtkonzept überführt.
Das Ergebnis ist eine gelungene Transformation historischer Architektur in einen wertigen und zukunftsfähigen Hotelstandort.